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Ächtung der Gewalt
jetzt auch in den Medien !
Was kann jeder einzelne tun?
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Gewaltverharmlosende Video- und Computerspiele.
Sprechen Sie mit Geschäftsführern von Supermärkten, Computer-
und Spielwarengeschäften und gewinnen Sie sie dafür, Video-
und Computerspiele mit hohem Gewaltanteil aus dem Sortiment zu nehmen
und besonders darauf hinzuweisen und damit zu werben, daß sie auf
den Verkauf von Brutal-Spielen verzichten. Ein kleiner, aber konkreter
Beitrag zur Entbrutalisierung unserer Gesellschaft.
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Schreiben Sie Protestbriefe an die werbetreibenden
Firmen, die noch in gewaltverharmlosenden Sendungen werben und weisen
Sie auf die imageschädigende Wirkung dieser verfehlten Werbestrategie
hin. Weisen Sie auf die Mitverantwortung der Firmen für unsere Gesellschaft
hin und regen Sie die Unternehmen an, sich offen dazu zu bekennnen im
Umfeld von Brutal-TV nicht mehr zu werben. ["der Blaue Engel"
für Werbespots]
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Protestanrufe bei Fernsehanstalten. Rufen Sie direkt
beim Fernsehsender an, wenn Sie der Meinung sind, daß der gezeigte
Film gewaltverharmlosend ist bzw. die Gewaltbereitschaft bei gefährdeten
Personen fördern könnte. Die Medienverantwortlichen bekommen
so eine direkte Rückmeldung.
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Starten Sie Ihre eigene Initiative! Gründen
Sie mit anderen Interessenten kleine Initiativgruppen und gewinnen Sie
verantwortliche Personen und Institutionen für die Aktion Gewaltverzicht,
für ein menschlicheres Fernsehen mit weniger Brutalität und
Gewalt als Unterhaltung. [Kindergärten; Schulen; Volkshochschulen;
Kinderärzte; Arztpraxen; Krankenkassen; Apotheken; Kirchengemeinden;
Banken und Sparkassen; Buchhandlungen und Bibliotheken; Politiker; Lokalradios;
Umwelt- und Friedensgruppen; Elternverbände und Elterninitiativen;
Umwelt- und Verbraucherverbände sowie Unternehmen u.a.]
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Unterstützen Sie Ihre Politiker! Lassen Sie
Ihre Politiker nicht allein bei der Aufgabe die Gewalt in den Medien und
in unserer Gesellschaft zu reduzieren. Die Politiker sind nur so stark,
wie die Unterstützung, die wir ihnen geben.
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Schreiben Sie uns Ihre Ideen, Erfahrungen und Anregungen
zur Aktion Gewaltverzicht und wie man diese "psychische Umweltverschmutzung"
des Brutal-TV, aber auch der ständigen Gewaltberieselung eindämmen
kann.
Seien Sie nicht sauer oder enttäuscht, wenn Sie bei Ihren
Bemühungen um eine gewaltfreiere Gesellschaft auf unfreundliche Ablehnung
stoßen oder belächelt werden. Haben Sie keine Angst, als Moralapostel
missverstanden zu werden. Seien Sie entschlossen - ohne aggressiven Unterton.
Bleiben Sie flexibel und kreativ. Mit Zivilcourage und Engagement kann auch
ein einzelner etwas bewirken.
Gewaltverzicht - die neue
Stärke
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