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Kinder sehen an einem Tag mehr Morde Die Flut der Bilder von Gewalt und Menschenverachtung in den Medien ist unerträglich. Es muss mehr gegen diese mentale Umweltverschmutzung getan werden. Durch ein Deutlichmachen der Empörung und eine breite Unterstützung in der Bevölkerung können auch die Maßnahmen der Politiker wirksam unterstützt werden und die werbetreibenden Firmen ermutigt werden, sich auf diesen neuen Trend - menschlicheres Fernsehen, mit weniger Gewaltkonsum- einzustellen. Wir wenden uns gegen die Verharmlosungsversuche der Medienmacher,
die immer noch von der Wirkungslosigkeit der TV-Gewalt sprechen und eindeutige
wissenschaftliche Beweise verlangen, die es natürlich niemals geben
kann. Wer aber täglich Millionen an Werbegeldern einnimmt, kann nicht
so tun, als wisse er nichts von der Wirkung des Fernsehens auf seine Zuschauer.
Wer täglich stundenlang einen aggressiven Lebensstil "anbietet",
kann davon ausgehen, dass er auch "abgekauft" wird. Sicherlich
nicht von jedem. Die Medienanbieter müssten deshalb darauf achten,
dass sie nicht zur "mentalen Umweltverschmutzung" beitragen. Es
geht darum, das Klima der Gewalt im Fernsehen zu kippen und die Gewalt-Mentalität,
die bisher durch die Medien noch gefördert wird, zu überwinden.
Die zentralen Anliegen der Inititative, die sich an Politik und werbungtreibende Wirtschaft richtet, sind:
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